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Stoßwellentherapie bei Schmerzen in der Ferse

Betroffene Menschen spüren bei einem aufkommenden Fersensporn zunächst unter Belastung Schmerzen, im Verlauf der Krankheit sind diese Schmerzen allerdings auch im Ruhezustand oder direkt nach dem Aufstehen spürbar. Eine Ursache für einen Fersensporn ist oft eine Entzündung der Sehnenplatte der Fußsohle am Fersenbein. Diese Sehnenplatte dient dem Fuß sozusagen als Sprungfeder, sie fängt also Stöße beim Laufen und Springen ab und dient zudem der Stabilität der Längswölbung des Fußes.

Meist führt eine Überlastung oder auch eine Fußfehlstellung zu dieser Entzündung, die im schlimmsten Fall zu einer Verknöcherung führt. Diese Verknöcherung, auch Fersensporn genannt, führt zu den Schmerzen im Fuß.

Zu den bereits beim Thema Fersensporn beschriebenen klassischen Behandlungsmethoden gibt es nun auch modernere Methoden, wie zum Beispiel die Stoßwellentherapie (ESWT). Diese wird insbesondere bei chronischen Fersenschmerzen eingesetzt. Aber auch die Stoßwellentherapie für Fersensporn ist eine Therapie, bei der die Patienten Geduld haben müssen. Bis zu zwei Jahre kann eine Behandlung des Fersensporns benötigen.

Eine Stoßwellentherapie gegen chronische Fersenschmerzen wird insbesondere dann angewendet, wenn konservative Behandlungen ohne Erfolg bleiben. Die Stoßwellentherapie kann hierbei die Schmerzen verringern, indem sie durch die Haut n die verletzte Sehnenplatte dringen und eine Heilung positiv beeinflussen.

Einige Krankenkassen übernehmen mittlerweile die Kosten für diese neue Behandlungsmethode für Fersensporn Patienten, denn diese Stoßwellentherapie ist oft die letzte Hoffnung, um eine Operation zu vermeiden. Die außerhalb des Körpers erzeugten Druckwellen reizen das erkrankte Gewebe und helfen somit, die Durchblutung und den Zellstoffwechsel anzuregen. Dadurch wird die Heilung des Fersensporns aktiv unterstützt.

Insbesondere bei Fersenschmerzen oder auch bei einem Fersensporn war die Stoßwellentherapie sehr vielversprechend. Jedem zweiten Patienten ging es bereits nach kurzer Zeit besser und auch die Schmerzen waren deutlich weniger. Aufgrund der positiven Untersuchungsergebnisse wird die Stoßwellentherapie bei Fersensporn mittlerweile von den meisten Krankenkassen bezahlt, wenn die Patienten seit mindestens sechs Monaten unter den Fersenschmerzen oder dem Fersensporn leiden und alle klassischen Therapiemethoden keine Wirkung gezeigt haben.

Für den langfristigen Erfolg ist es aber notwendig, seine Füße pfleglich zu behandeln. Mit Dehnübungen und vor allem passenden Schuhen in der richtigen Größe und Weite. Schuhe für Fersensporn Patienten sind spezielle Schuhe, die ganz besonderen Anforderungen genügen müssen. Eine perfekte Passform, guter Halt und Komfort sowie die richtige Schuhweite sind hier die Schlüsselbegriffe.